Spanien hat mein Leben verändert. Nicht, weil hier alles besser oder einfacher ist. Und auch nicht, weil Spanien für mich ein perfektes Paradies wäre.
Spanien hat mein Leben verändert, weil dieses Land mir etwas gezeigt hat: dass Leben auch anders aussehen kann. Und dass wir selbst entscheiden dürfen, wie wir leben möchten.
Darum geht es in diesem Artikel
- Wie meine Liebe zu Spanien schon in meiner Kindheit begann
- Warum ich zunächst der Liebe und später ganz bewusst dem Land gefolgt bin
- Wie Spanien mir meine eigenen Prägungen und meinen Wunsch nach Kontrolle gespiegelt hat
- Warum Spanien für mich zu einem Land des Erwachens wurde
- Wie dieser Ort meine persönlichen und beruflichen Entscheidungen beeinflusst hat
- Warum ein anderer Ort manchmal mehr verändern kann als eine bewusste Entscheidung
Meine persönliche Zusammenfassung
Die Liebe hat mich nach Spanien geführt. Aber meine Verbindung zu diesem Land begann schon viel früher.
Als Kind habe ich hier erlebt, wie anders sich Leben anfühlen kann. Die Helligkeit, das Licht, die Menschen, die Lebensfreude, das Leben draußen und dieses Gefühl von Leichtigkeit haben mich schon damals berührt.
Später wurde Spanien mein Lebensort.
Und irgendwann wurde dieser Ort zu meinem Spiegel.
Ich begann zu erkennen, wie viel Kontrolle, Perfektion und innere Anspannung ich mit mir trug. Gleichzeitig entdeckte ich eine tiefe Sehnsucht nach mehr Freiheit, Leichtigkeit und Lebendigkeit.
Spanien hat mich deshalb nicht einfach an einen anderen Ort gebracht.
Es hat mich auf einen anderen Weg gebracht.
Wie ich nach Spanien kam
Ich bin nicht nach Spanien gegangen, weil ich irgendwann beschlossen habe: Jetzt möchte ich in einem anderen Land leben – auch wenn ich schon früh die Sehnsucht in mir trug: In einem Land zu leben, wo andere Urlaub machen.
Ich bin zunächst der Liebe gefolgt.
Der Liebe zu einem Mann – einem Spanier aus Alicante, den ich geheiratet habe und mit dem ich später meinen Sohn bekommen habe.
Aber wenn ich heute zurückblicke, weiß ich: Meine Geschichte mit Spanien hatte lange vorher begonnen.
Denn die Liebe zu diesem Land war schon da, bevor dieser Mann in mein Leben kam.
Meine Liebe zu Spanien begann viel früher
Mein Vater war Opernsänger. In den Sommermonaten hatte er regelmäßig mehrere Wochen frei, und diese Zeit verbrachten wir als Familie häufig in Spanien.
Schon als Kind habe ich dieses Land anders erlebt.
Das Licht.
Die Helligkeit.
Die Wärme.
Die Menschen auf den Straßen.
Das Leben draußen.
Und dieses ganz besondere Gefühl von Leichtigkeit.
Ich erinnere mich noch heute an einen Gedanken, den ich damals hatte:
Wie großartig wäre es, in einem Land zu leben, in dem andere Menschen Urlaub machen.
Dieser Gedanke ist mir geblieben.
Ich habe dadurch früh Spanisch gelernt und später meine Au-pair Zeit in Spanien verbracht.
Dann kam irgendwann der spanische Mann.
Ich folgte ihm nach Spanien, wir heirateten, bekamen unseren Sohn und bauten unser gemeinsames Leben auf.
Die Beziehung ist irgendwann zu Ende gegangen.
Aber etwas ist geblieben:
Meine Liebe zu Spanien.
Denn irgendwann wurde mir klar, dass meine Verbindung zu diesem Land nie nur mit einem Menschen zu tun hatte.
Sie war schon vorher da.
Spanien war für mich ein Land des Erwachens

Wenn ich heute auf meine mehr als 30 Jahre in Spanien zurückblicke, gibt es einen Satz, der für mich vieles zusammenfasst:
Spanien war für mich ein Land des Erwachens.
Und damit meine ich nicht nur ein persönliches oder spirituelles Erwachen.
Es war ein Erwachen für das Leben.
Das Licht hatte für mich eine enorme Bedeutung.
Die Helligkeit.
Die Wärme.
Die Farben.
Das Leben draußen.
Die Menschen.
Die Gespräche.
Die Emotionen.
Dieses Gefühl, dass nicht alles immer funktionieren und perfekt sein muss.
Ich hatte mich in Deutschland nie wirklich zu Hause gefühlt.
Ich konnte dort leben. Ich konnte arbeiten. Ich konnte mir ein Leben aufbauen.
Aber tief in mir war immer dieses Gefühl:
Irgendetwas stimmt hier für mich nicht.
Wenn ich aus Spanien zurückkam, habe ich mich oft gefragt:
Warum kann es jetzt nicht einfach so weitergehen?
Warum muss ich wieder zurück in diesen anderen Rhythmus?
Denn hier hatte ich etwas erlebt, das ich so aus meinem deutschen Alltag nicht kannte.
Menschen saßen draußen.
Sie unterhielten sich.
Sie aßen später.
Sie gingen später schlafen.
Sie zeigten ihre Emotionen.
Sie lachten laut.
Sie diskutierten.
Sie umarmten sich.
Es durfte mehr Leben im Leben sein.
Und irgendwann begann ich mich deshalb ernsthaft zu fragen:
Wie möchte ich eigentlich leben?
Der Ort wurde zu meinem Spiegel
Aber Spanien zeigte mir nicht nur, was ich mir wünschte.
Es zeigte mir auch, was ich selbst mitgebracht hatte.
Eine meiner ersten Erfahrungen hatte ich auf Fuerteventura.
Irgendetwas in unserem Haus war kaputtgegangen. Also bestellte ich einen Handwerker.
Seine Antwort:
„Ja, ich komme dann irgendwann nächste Woche.“
Ich dachte:
Wie bitte? Irgendwann nächste Woche?
Für mich war das damals kaum auszuhalten.
Ich wollte wissen, wann jemand kommt.
Ich wollte, dass das Problem gelöst wird.
Ich wollte planen können.
Und plötzlich merkte ich:
Wie angespannt bin ich eigentlich?
Wie stark brauche ich Kontrolle?
Wie sehr muss alles funktionieren?
Wie schnell werde ich unruhig, wenn etwas nicht so läuft, wie ich es mir vorgestellt habe?
Das war ein Spiegel.
Und dieser Spiegel war wertvoll.
Denn ich hätte mich einfach darüber ärgern können, dass die Dinge hier anders funktionieren.
Aber irgendwann kam die viel interessantere Frage:
Was genau macht das eigentlich mit mir?
Auch darüber habe ich in meinem persönlichen Artikel „Von deutscher Pünktlichkeit zur Freiheit der spanischen Siesta“ schon einmal ausführlicher geschrieben.
Ich musste nicht Spanien verändern – ich durfte mich verändern
Ich musste nicht alles übernehmen, was ich in Spanien in meinen Anfangsjahren erlebt habe.
Struktur kann hilfreich sein.
Organisation und Ordnung können im Chaos nützlich sein.
Verlässlichkeit ist etwas Gutes.
Aber ich wollte nicht mehr von all diesen Dingen beherrscht werden.
Ich wollte wählen können.
Wann ist Struktur hilfreich?
Und wann wird sie zu Kontrolle?
Wann ist Perfektion sinnvoll?
Und wann nimmt sie mir die Leichtigkeit?
Wann ist Leistung erfüllend?
Und wann funktioniert ein Mensch nur noch?
Spanien hat mir nicht gesagt, wie ich leben soll.
Es hat mir gezeigt, dass ich wählen darf.
Und genau darin lag für mich eine unglaublich große persönliche Bereicherung.
Es hat nicht nur mein Herz geöffnet.
Es hat auch meinen Kopf geöffnet.
Ich begann, meine eigenen Vorstellungen zu hinterfragen.
Meine Erwartungen.
Meine Gewohnheiten.
Meine Definition von Erfolg.
Und irgendwann auch meine Vorstellung davon, wie ein gutes Leben aussehen muss.
Aus einer Sehnsucht wurde eine bewusste Entscheidung
Diese Veränderung blieb nicht bei Gedanken.
Sie begann, mein tatsächliches Leben zu verändern.
Ich hatte viele Jahre im Sales gearbeitet. Ich konnte das. Ich war gut darin.
Aber irgendwann merkte ich, dass ich nicht mehr nur erfolgreich funktionieren wollte.
Ich wollte verstehen, was mich wirklich erfüllt.
Ich wollte bewusster leben.
Ich wollte mich mit dem Menschen hinter der Rolle beschäftigen.
Und ich wollte etwas tun, das nicht nur meinen Lebensunterhalt sicherte, sondern auch mich selbst bewegte.
Also traf ich eine Entscheidung.
Ich stieg aus diesem reinen Leistungs- und Sales-Leben aus und machte meine Ausbildungen als Yoga- und Achtsamkeitslehrerin und als Coach.
Damit begann ein völlig neuer beruflicher und persönlicher Abschnitt.
Heute sehe ich diesen Schritt nicht isoliert.
Er gehört für mich zu meiner Geschichte mit Spanien.
Denn der Ort hatte mir eine Frage gestellt:
Wie möchtest du eigentlich wirklich leben?
Und irgendwann musste ich diese Frage beantworten.
Nicht mit einem Gedanken.
Sondern mit meinem Leben.
Was Spanien heute für mich bedeutet
Heute ist Spanien für mich nicht mehr einfach das Land, in dem ich lebe.
Spanien ist meine Heimat.
Nicht, weil hier alles schön und perfekt ist.
Sondern weil ich mich hier zu Hause fühle.
Ich muss heute nicht mehr vergleichen, was in Deutschland anders oder in Spanien anders ist.
Manches ist hier besser.
Manches ist vielleicht nicht so gut.
Manches funktioniert anders.
Und genau das liebe ich.
Es ist einfach anders.
Ich habe irgendwann aufgehört, ständig zu bewerten, wie etwas sein müsste.
Wenn die Dinge hier anders organisiert sind, dann ist das so.
Wenn Menschen anders miteinander umgehen, dann ist das so.
Wenn bestimmte Dinge anders funktionieren als ich es früher gewohnt war, dann ist das nicht automatisch besser oder schlechter.
Es ist eine andere Art zu leben.
Und genau diese andere Perspektive ist für mich zu einer unglaublichen Bereicherung geworden.
Denn ich habe gelernt, dass nicht alles nach meinen bisherigen Vorstellungen funktionieren muss, damit es gut sein kann.
Die Veränderung lag nicht darin, dass Spanien sich verändert hat. Die Veränderung lag in mir.
Ich bin die Veränderung.
Ich habe gelernt, anders zu schauen.
Offener.
Gelassener.
Mit mehr Neugier.
Und mit viel weniger Bedürfnis, alles einordnen und bewerten zu müssen.
Ich liebe diese andere Mentalität.
Ich liebe die Lebensfreude.
Die Offenheit.
Die Emotionalität.
Das Miteinander.
Die Art, wie Menschen ihr Leben leben.
Und vieles davon ist ein Teil von mir geworden.
Nicht, weil ich Spanierin werden wollte.
Sondern weil ich hier Seiten an mir entdeckt und entwickelt habe, die vorher nicht denselben Raum hatten.
Wenn ich heute zurückblicke, bin ich deshalb unglaublich dankbar, dass ich nach Spanien gekommen bin.
Ich bin ursprünglich der Liebe zu einem Menschen gefolgt.
Aber ich habe hier etwas gefunden, das viel größer geworden ist.
Ich habe eine Heimat gefunden.
Und ich habe mich selbst verändert.
Für mich ist das eine der größten Bereicherungen meines Lebens.
Deshalb kann ich heute ganz klar sagen:
Spanien hat mein Leben verändert.
Und ich liebe mein Leben hier.
Nicht, weil es perfekt ist.
Sondern weil es mein Leben ist.
Vielleicht brauchst du keinen neuen Ort – sondern ein neues Leben
Vielleicht ist genau das die Frage, die hinter vielen Veränderungswünschen steckt.
Nicht unbedingt:
Wo soll ich leben?
Sondern:
Wie möchte ich leben?
Vielleicht hast du schon lange eine Sehnsucht nach etwas anderem.
Mehr Freiheit.
Mehr Lebendigkeit.
Mehr Zeit.
Mehr Sonne.
Mehr Menschen.
Mehr Sinn.
Oder einfach nach einem Leben, das sich wieder mehr nach dir anfühlt.
Vielleicht ist es Spanien.
Vielleicht ist es ein anderer Ort.
Vielleicht musst du aber auch gar nicht auswandern.
Denn manchmal beginnt Veränderung nicht mit einem Umzug.
Sie beginnt mit der ehrlichen Frage:
Wie könnte mein Leben heute aussehen, wenn ich nicht mehr nach den alten Regeln leben müsste?
Genau diese Frage beschäftigt mich heute mehr denn je.
Denn wir verändern uns.
Und wenn wir uns verändern, darf sich auch unser Leben verändern.
Wenn du darüber noch weiter nachdenken möchtest, findest du auch in meinem Artikel „Leben neu gestalten – Wie könnte dein Leben heute aussehen?“ weitere Gedanken dazu.
Mein Fazit
Ich bin Spanien zunächst aus Liebe gefolgt.
Später blieb ich aus Liebe zu diesem Land.
Aber heute weiß ich:
Spanien hat mir nicht einfach einen anderen Wohnort gegeben.
Es hat mir einen anderen Blick auf das Leben gegeben.
Es hat mich gespiegelt.
Es hat mich herausgefordert.
Es hat mir meine eigenen Prägungen gezeigt.
Es hat mir geholfen, Kontrolle loszulassen und mehr Leichtigkeit zuzulassen.
Und es hat mir den Mut gegeben, mein Leben nicht nur zu akzeptieren, sondern mich immer wieder zu fragen:
Wie möchte ich eigentlich leben?
Vielleicht ist das die größte Veränderung, die ein Ort bewirken kann.
Nicht, dass er dein Leben für dich verändert.
Sondern dass du durch ihn erkennst:
Du darfst dein Leben verändern.
Wenn dich die Sehnsucht nach Spanien ruft
Vielleicht kennst du dieses Gefühl.
Du hast dir ein gutes Leben aufgebaut. Viel erreicht. Viel geleistet.
Und trotzdem gibt es da diese Sehnsucht nach etwas anderem.
Nach Spanien.
Nach einem anderen Lebensgefühl.
Nach mehr Leichtigkeit. Mehr Licht und Sonne.
Nach einem Leben, das sich wieder mehr nach dir anfühlt.
Aber vielleicht weißt du noch nicht, wie du aus dieser Sehnsucht eine konkrete Veränderung machen kannst.
Genau hier setzt meine Masterclass an.
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Wenn dich Spanien und ein neues Leben ruft, dann ist es Zeit, einmal ernsthaft herauszufinden:
Wie du dir dein Leben in Spanien vorstellst.
Was Spanien zu bieten hat.
Welche Region für dich die richtige ist
Was du noch über das Land und Leute wissen darfst
Und wie aus deiner Sehnsucht – Realität werden könnte.
Dafür gibt es die Masterclass.
„SPANIEN. MEHR ALS MEER.“ Was wäre, wenn Spanien der Beginn deines nächsten Kapitels sein könnte?
Ich freue mich auf dich!
Herzlich,
Silvia
„Woher weiß ich, ob Spanien wirklich das Richtige für mich ist?“
Das kannst du nicht allein daran entscheiden, ob dir Spanien gefällt.
Urlaub und Leben sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.
Die wichtigere Frage ist deshalb:
Passt die Art, wie du in Spanien leben würdest, zu dem Leben, das du dir heute wirklich wünschst?
Dazu gehören natürlich Klima, Region, Infrastruktur und Kosten.
Aber genauso gehören dein Alltag, deine Arbeit, deine sozialen Kontakte, deine Bedürfnisse und deine Vorstellungen von Freiheit dazu.
Deshalb würde ich nie mit der Frage beginnen: „Welche Region ist die beste?“
Sondern mit:
„Wie möchte ich eigentlich leben?“ Und dann könnten wir schauen, wo und wie in Spanien das machbar wäre.
„Muss ich schon genau wissen, wo in Spanien ich leben möchte?“
Nein.
Im Gegenteil: Ich halte es sogar für sinnvoll, diese Entscheidung nicht zu früh zu treffen.
Wenn du zuerst eine Region auswählst und danach versuchst, dein Leben daran anzupassen, kann es kompliziert werden.
Ich würde es umgekehrt machen:
Erst das gewünschte Leben verstehen. Dann schauen, welcher Ort dieses Leben unterstützt.
Mallorca, Valencia, die Kanaren, Andalusien, Asturias oder Madrid z.B. haben völlig unterschiedliche Qualitäten.
Es geht nicht darum, die „beste“ Region zu finden.
Es geht darum, die passende zu finden.
„Was ist, wenn ich eigentlich gar nicht auswandern möchte, sondern nur etwas in meinem Leben verändern möchte?“
Dann ist das eine sehr wichtige Erkenntnis.
Denn vielleicht brauchst du gar keinen kompletten Neuanfang.
Vielleicht brauchst du mehr Freiheit in deinem bestehenden Leben.
Vielleicht möchtest du einen Teil des Jahres in Spanien verbringen.
Vielleicht möchtest du deine Arbeit anders organisieren.
Vielleicht möchtest du einfach wieder mehr Lebendigkeit in deinen Alltag bringen.
Spanien muss nicht automatisch eine endgültige Auswanderung bedeuten.
Es kann auch ein Impuls sein, dein bisheriges Lebensmodell neu zu betrachten.
„Was ist, wenn ich Angst habe, eine falsche Entscheidung zu treffen?“
Dann würde ich zunächst gar nicht versuchen, die perfekte Entscheidung zu treffen.
Ich würde versuchen, die Entscheidung so gut wie möglich zu verstehen.
Was weiß ich bereits?
Was weiß ich noch nicht?
Welche Risiken sind real?
Welche Befürchtungen sind bisher nur Vorstellungen?
Und welche Informationen fehlen mir?
Eine gute Entscheidung bedeutet nicht, dass du garantieren kannst, dass alles perfekt funktionieren wird.
Eine gute Entscheidung bedeutet, dass du sie auf einer klaren Grundlage triffst.
„Was ist wichtiger: die richtige Region oder die richtige Immobilie?“
Für mich ganz klar: das richtige Lebensmodell.
Denn eine wunderschöne Immobilie kann am falschen Ort liegen.
Und ein wunderschöner Ort kann für deinen Alltag völlig ungeeignet sein.
Deshalb würde ich zuerst klären:
Wie möchtest du deinen Alltag verbringen?
Wie wichtig ist dir Meer?
Wie wichtig ist dir Stadt?
Wie viel Ruhe brauchst du?
Welche Infrastruktur brauchst du?
Wie möchtest du arbeiten?
Wie möchtest du deine Zeit verbringen?
Erst daraus ergibt sich, wonach wir überhaupt suchen sollten.
„Was unterschätzen Menschen häufig, wenn sie nach Spanien gehen?“
Ich glaube, viele unterschätzen, dass ein Ortswechsel nicht automatisch einen Lebenswechsel bedeutet.
Du kannst in Spanien wohnen und trotzdem genauso arbeiten, genauso gestresst sein, genauso funktionieren und genauso wenig Zeit haben wie vorher.
Deshalb ist für mich die entscheidende Frage nicht:
„Wie komme ich nach Spanien?“
Sondern:
„Wie möchte ich dort leben?“
„Was mache ich, wenn ich weiß, dass ich etwas verändern möchte, aber noch überhaupt nicht weiß, was?“
Dann musst du nicht sofort eine Lösung finden.
Du musst zunächst herausfinden, was eigentlich nicht mehr passt und was du stattdessen möchtest.
Genau deshalb beginnt meine Arbeit nicht mit einer Immobilie und auch nicht mit einem konkreten Umzugsplan.
Sie beginnt mit Discovery.
Wir schauen:
Was ist heute?
Was soll anders werden?
Was möchtest du wirklich?
Und erst wenn diese Klarheit da ist, können wir sinnvoll über die nächsten Schritte sprechen
„Brauche ich überhaupt eine Begleitung?“
Nein. Nicht jeder braucht dafür eine Begleitung.
Wenn du genau weißt, was du möchtest, wo du leben willst, wie dein Leben aussehen soll und welche Schritte du gehen musst, kannst du sehr vieles selbst organisieren.
Eine Begleitung wird interessant, wenn du noch kein klares Bild hast.
Wenn du noch nicht genau weißt, was du eigentlich möchtest.
Wenn du viele Ideen hast, aber sie noch nicht zu einem klaren Lebensmodell zusammengefügt hast.
Aber auch dann, wenn du eigentlich schon ziemlich genau weißt, was du willst – und Unterstützung bei der Umsetzung brauchst.
Vielleicht hast du nicht die Zeit oder auch nicht die Lust, dich selbst monatelang mit allen Details zu beschäftigen.
Vielleicht brauchst du jemanden, der mit dir denkt, Entscheidungen vorbereitet und dein Sparring-Partner ist.
Vielleicht brauchst du Unterstützung bei der Suche nach einer Immobilie.
Vielleicht möchtest du in Spanien ein Business aufbauen oder dein bestehendes Business hierher verlagern.
Vielleicht brauchst du die richtigen Kontakte vor Ort.
Und genau da kommt mein Netzwerk ins Spiel.
Denn meine Begleitung besteht nicht nur darin, mit dir herauszufinden, was du willst.
Es geht auch darum, wie du es realisieren kannst.
Und dafür bringe ich neben meiner eigenen Erfahrung auch ein über viele Jahre aufgebautes Netzwerk in Spanien mit.
Deshalb kann eine Begleitung ganz unterschiedlich aussehen.
Manchmal brauchst du vor allem Klarheit.
Manchmal einen Sparring-Partner.
Manchmal ganz konkrete Unterstützung bei der Umsetzung.
Und manchmal brauchst du eine Kombination aus allem.
Genau das würden wir in einem Orientierungsgespräch herausfinden.
„Was, wenn mein Umfeld meine Idee überhaupt nicht versteht?“
Das kann passieren.
Vor allem dann, wenn dein bisheriges Leben von außen sehr erfolgreich aussieht.
Andere Menschen beurteilen deine Entscheidung häufig anhand dessen, was sie sehen.
Aber sie leben nicht dein Leben.
Deshalb finde ich es wichtig, zwischen fremden Erwartungen und eigener Klarheit unterscheiden zu können.
Du musst niemandem beweisen, dass deine Entscheidung richtig ist.
Aber du solltest für dich wissen, warum du sie triffst.
